Rheinische Post: Berichterstattung über Insolvenz der J. Conrads Projekt GmbH und Strafverfahren gegen Geschäftsführer

Zeitung berichtet über Strafantrag, Insolvenzeröffnung und Gläubigerausschuss

Die Rheinische Post berichtete am 12. November 2019 unter der Überschrift “JC Gruppe: Insolvenz und Betrugsverdacht” über die Insolvenz der JC Gruppe. Nachdem die JC Gruppe selbst noch im April 2019 mit einem Zeitungsartikel der Rheinischen Post über die Tätigkeiten der JC Gruppe unter die Überschrift „ JC Gruppe in der Presse“ um Anleger warb, berichtet die Zeitung nun über das jähe Ende der JC Gruppe. Insbesondere wird die Arbeit von  Rechtsanwalt Siburg thematisiert:

„Dass die Staatsanwaltschaft ermitteln werde, daran hat der Berliner Rechtsanwalt Rolf Siburg keinen Zweifel. Der Jurist vertritt rund zwei Dutzend Mandanten – überwiegend älteren Semesters – aus der gesamten Bundesrepublik. Sie hätten festverzinsliche Anleihen der JC Gruppe gezeichnet und auf deren Seriosität und deren Geschäftsmodell vertraut. Nun sei das Geld weg, die Konten leer und seine Mandanten die Geschädigten.“

Im Auftrag eines Anleihegläubigers wurde ein Strafantrag gegen den Geschäftsführer und einen Vertriebsmitarbeiter gestellt, weil der Verdacht des Betrugs naheliegt. Ob über das Strafverfahren noch Gelder der Anleihegläubiger gerettet werden können, kann zurzeit schwer abgesehen werden. Die Staatsanwaltschaft hat jedenfalls die Möglichkeit Gelder, die im Verdacht stehen aus Straftaten zu stammen, einzuziehen und ggf. an die Geschädigten zu verteilen.

Über den Antrag auf Einberufung des Gläubigerausschusses im Insolvenzverfahren der JC Gruppe ist bislang vom Insolvenzgericht nicht entscheiden worden. Wir halten die Einberufung aber für zwingend, weil nur darüber eine ausreichende Vertretung der Anleihegläubiger und Kontrolle  des Insolvenzverfahrens gewährleistet ist.