Schiffsfonds MT „GasChem Nordsee“ – tatsächliche Entwicklung sehr enttäuschend – Rückzahlung gefährdet – Verjährung droht!

Bildung einer Interessengemeinschaft – Kontrolle der Geschäftsführung

Anleger des Schiffsfonds MT „GasChem Nordsee“ haben nichts mehr zu Lachen. Der Fonds bleibt auch im 10. Jahr seines Bestehens meilenweit hinter den Versprechungen der Initiatoren zurück. Der Bericht über die letzte Gesellsachafterversammlung 2018 offenbart, dass der Fonds ein einziges Desaster für die Anleger ist, aber eine stetige Geldquelle für die finanzierend Bank und die Initiatoren. Der Marktbericht der Fondsgesellschaft fängt mit dem Satz an:

„Das Jahr 2017 war für den Gastankermarkt durchwaschen und blieb, …,hinter den Erwartungen zurück.“

Das Schiff des Fonds ist zwar dauerhaft verchartert, allerdings reichen die Charterraten nur aus um das Schiffshypothekendarlehen zu bedienen und die Schiffsbetriebskosten zu erbringen. Für die Anleger ist seit Jahren kein Geld da. Den Anlegern wurden aber Auszahlungen von bis zu 238 % des investierten Geldes versprochen. Bis heute haben die Anleger jedoch keine einzige Gewinnauszahlung erhalten. Die Anleger sind auch noch bis 2027 vertragliche an den Fonds gebunden. Was danach passiert ist völlig offen. Sollte der Markt für Schiffe dieser Art einen gewinnbringenden Verkauf nicht ermöglichen, ist der Rückzahlungsanspruch akut gefährdet. Sofern der Verkauf des Schiffs im Jahr 2027 glücken sollte, würde den Anlegern im Best-Case-Szenario auch nur ein Teil der Einlage zurückgezahlt werden können. Angesichts der anhaltenden Schwierigkeiten des Fonds darf aber bezweifelt werden, ob das Best-Case-Szenario eintritt.

Es ist davon auszugehen, dass die Anleger einen signifikanten Verlust mit dem Investment erleiden werden. Auf dem Zweitmarkt für Fondsbeteiligungen unter werden Anteile an dem Schiffsfonds mit nur noch maximal 19 % gehandelt.